Gin-Hersteller meldet Insolvenz an

Eine der großen Spirituosenhersteller in Deutschland, die Altenburger Destillerie und Liqueurfabrik hat Insolvenz angemeldet. Der Hersteller hat auch mehrere Ginsorten in seinem Sortiment, aber vermutlich zu spät auf das trendige Getränk umgestellt und zu sehr auf klassische Schnäpse und andere Alkoholika gesetzt.

Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Kai Dellit, der versuchen wird, das Unternehmen zu sanieren. Zuletzt machte man noch über 65 Millionen Euro Umsatz. Mit rund 30 Millionen abgesetzter Flaschen Alkohol im Jahr gehört die 1948 gegründete Produktion zu den größeren Herstellern in Deutschland.

Ginmarken im Angebot

Mehrere Ginmarken wie z.B.

  • Thüringer Waldschatz
  • Gin Sin
  • Georg Dry Gin
  • Thüringer Naturpark Gin

hat man im Angebot, die u.a. über die eigene Webseite des Herstellers geordert werden können: Altenburger Gin

Aktuell wird der Geschäftsbetrieb noch aufrecht erhalten, da der Insolvenzverwalter die Absicht hat, das Unternehmen zu sanieren.

16 Mio Verbindlichkeiten

Bereits im Geschäftsjahr 2017 hatten Verbindlichkeiten von rund 16 Mio Euro die Bilanz des Unternehmens mit rund 60 Angestellten belastet. Man darf gespannt sein, ob es zusammen mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter gelingt, das Unternehmen neu auszurichten.

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